Montag, 30. September 2013

Das Café Weissinger in Baesweiler

An einem Samstag zu Beginn dieses September hatte ich eine Photo-Session im alt-ehrwürdigen Café Weissinger in Baesweiler, welches vor einiger Zeit nach 106 Jahren Geschäftsbetrieb leider seine Türen schließen musste.

Man konnte dort das rauschen der Petticots zum Tanztee mit Musik-Kapelle noch hören und den Duft von gutem Kaffee und Zigarren zu erlesenen Torten aus jener Zeit noch riechen, sofern es einem nicht an nostalgischem Erinnerungsvermögen gebricht.

Vor einigen Jahren hat der Photograph Tobias D. Kern einige professionell-geniale Bilder aus dem Café Weissinger veröffentlicht.

"Ein Kännchen Kaffee bitte!"

Diese Aufnahmen  sind auch in dem Katalog 

Ein Kännchen Kaffee bitte! "Cafés der 50er bis 70er Jahre"

enthalten.

Ein verzauberndes Werk von Tobias D. Kern in Zusammenarbeit mit  Barbara Kerbusk, bei denen ich mich für diese feinfühlig  bebilderte Zeitreise in meine Kindheit genauso herzlich bedanken möchte, wie bei dem Ehepaar Weissinger für die Erlaubnis, nach Herzenslust in ihrem Geschäft mit meiner Lumix TZ 5 herum zu knipsen, obwohl das große Aufräumen und der Aus-Verkauf des Interieurs und der Pretiosen bereits begonnen haben.

 Halbrund mit honigfarbener Glasfront.


Der Baesweiler Kohlebergarbeiter mit dem Geleucht vor der Steigerleiter als Raumteiler in Richtung WC ist mir erst beim sichten der Bilder zu hause aufgefallen.




Innenbereich mit Mobiliar und Konditorei-Werkzeug.





 Typisches 50iger-Jahre-Mobiliar mit Tortenmappe


 Auszug aus der reichhaltigen Tortenmappe


 Backringe, Backteller und Fladen-Pfännchen  


An dieser Stelle spielte früher die Tanz-Kapelle auf und anstatt der Wand befand sich dort eine Schiebetür, die zum Tanzsaal führte. 


 Ist heute nicht mehr zugänglich und wird von hinten rum als Garage genutzt.

Oh, - Damenwahl? Nüscht wie wech ... ;-)))




Alles Gute der Familie Weissinger und Danke nochmal.



"Gerade noch rechtzeitig haben wir erkannt, dass da ein Stück Alltagsgeschichte still und unbemerkt verschwindet." (Quelle: Atelier für Mediengestaltung | Ein Kännchen Kaffee bitte!)

 In der Tat! So ist es! Bedauerlicherweise ...Und das Bruns wird leider in Bälde folgen ...
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Kleiner Nachtrag: Aus dem reichhaltigen Angebot der kleineren Pretiosen...



... hab ich mich für die sechs silbernen Servier-Tabletts  entschieden.



Sieht gut aus ...

Sonntag, 29. September 2013

Les enfants terribles beim Aachener Mini-Mini-Treffen ...

... am Aphrodite Grill direkt am Puff an der Antoniusstraße. Ist nun auch schon wieder knapp drei Wochen her.


 Cool ...

Wir haben uns am späten Sonntag-Nachmittag nochmal zu Eis und Kaffee beim Calabresen Domenico am Elisenbrunnen getroffen.


 Nach einem kurzem Bummel über den im Abbau begriffenen  Europäischen Kunsthandwerksmarkt ...



... hatte Maximus den vollen Schmacht nach einer der letzten halb verbrannten und völlig überteuerten Krakauer vom eisernen Schmiederost. 

Scheint in Portugal nicht so oft auf seinem Teller zu liegen... ;-) .

Ich hab dann in den sauren Apfel gebissen und eine mit gegessen.

War ´n sehr nettes kleines Minitreffen ... :-). Bis Oktober dann ...
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 aha peng peng tüdelü ... 

Warum mach ich das Ganze eigentlich? Steht hier in der Schnatter-Bar ...
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Samstag, 28. September 2013

Nee! Einen hab ich noch und ... ;-)

... und man möge mich korrigieren, für den Fall, daß ich mal wieder halluziniere.

Aber ist es nicht doch eher möglich, das es genau diese (!) Partei der ewigen Volksverräter und Sozialschmarotzer gewesen war, die in den zwei Legislaturperioden von Putins Arsch...... G. Schr. und seinem fett-feisten Kumpel Jo. F. aus der Kinder......-Fraktion um den französisch sabbernden roten Dany aus den Zeiten des Häuserkampfes am Kettenhofweg und der Bockenheimer Landstraße gewesen war, die genau das, wofür sie 2013 vorgibt "zu stehen" in der Zeit vom  27.10.1998 bis zum 18.10.2005 mit ihren pseudo-linken und sozialfaschistoiden Füßen in die Tonne getreten haben ....???????




Man möge mich korrigieren, falls die Agenda 2010 doch nur in meiner Phantasie auf dem Planeten Setebos ihren bis heute desaströsen Widerhall gefunden haben sollte.

Komisch ist auch, warum ich immer wieder von dieser Wand träume ...
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Diese Meldung aus der Süddeutschen Zeitung über ein Video der Charlene deGuzman, hat mich heute etwas betroffen gemacht, obwohl ich mich nicht wirklich direkt angesprochen fühle ...

Asoziale Smartphones | Ein Life-Changer: Lasst die Handys zu Hause! 
 So beginnt der Film damit, dass ein Paar gemeinsam im Bett erwacht, sie wird gar nicht erst wahrgenommen, weil er schon sein Handy checkt. Das wird am Ende des Tages genauso sein: Sie löscht das Licht, man sieht ab da nur noch das bläuliche Glimmen des Phone-Displays. Ein "echter" Gutenachtgruß ist nicht mehr möglich.


  "Es macht mich traurig", sagt deGuzman, "dass es Momente in unserem Leben gibt, bedeutende Momente, in denen wir nicht anwesend sind, weil wir auf ein Phone starren."
Du hast ja sowas von Recht, MadamedeGuzman  aus San Jose ... !!!! Tut echt schon weh ... !!!
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Das war auch nicht schlecht

Hauptstadt-Käsenachrichten | Kiezneurotiker

Fratzen (IV) | Kiezneurotiker

Schon was älter aber aktueller den je, - 
Hiermit erkläre ich der Bundesrepublik den Bürgerkrieg.
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Schön´ Tach noch! Echte jetzte ...

Qualplakate und Qualkrampf allerorten ...

 Ist zwar auch schon kalter Kaffee dieser Beitrag aber weil´s so schön war, - rein damit...

Diese Partei (Name von mir unkenntlich gemacht) ist zwar so blöd und braun wie Scheiße, hatte aber eines der coolsten Wahlplakate der letzten Qualkrampf-Perioden zu hängen.







Hing hier auf dem flachen Land rum und wird nicht kaputt gemacht.  Na ja ...


In der Innenstadt und im Zentrum haben die die Plakate erst am Freitag vor dem Wahl-Sonntag aufgehängt und am frühen Sonntag hingen die Teile in Fetzen rum.
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Letztens in der RB 20 gesehen. Keine Ahnung, wie das da rein gepfriemelt worden ist.





Da quält sich noch jemand in seinem Entscheidungsfindungs-Prozess aber ´ne Tendenz ist zu erkennen...

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Lange keine Photos mehr von meinen Gabel-Häppchen eingestellt ...


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Zack ...! Und noch zwei/drei Prozente weniger ....

 Altes Thema zur gelaufenen Wahl. Wegen der links wieder eingestellt ...

Ja, ich weiß...!

So kurz vor ´ner Wahl tendenziös mit Dreck zu spritzen ist ein ziemlich mediokrer Stil aber ich war halt als Kind schon Scheiße drauf ... lol ...

Trittin bashing ... und noch mehr Gift zur Sache ...

Jetzt noch die Gelb-Fressen zur Hölle jagen und ich fühl mich echt wohl...
edit: Na da ist meine zu erwartende Schadenfreude ja voll auf ihre Kosten gekommen



 Die Rechnung der Zweitstimmen-Bettler ist nicht aufgegangen. Es geht ums Ganze? Na nun haben sie gar nichts vom Kuchen abbekommen ...



Es hat sich zwar eh nix am System am letzten Wahl-Sonntag geändert aber es hat Spaß gemacht, erfolgreich gepöbelt zu haben ...

edit !!!!!: Noch ein astreiner Kommentar in der  Frankfurter Allgemeine von Berthold Kohler zu der Partei der pseudogrünen Flachwichser.
Eine Bevormundungspartei mit Vergangenheit: Die Grünen zeigen ihr wahres Gesicht. Und verhalten sich wie jene, die sie sonst geißeln. 
Die Grünen vor der Bundestagswahl | Kein bisschen anders 
 Die Grünen sind auch ... das geworden, was sie früher nie sein wollten: eine stinknormale Partei.
Am allerbesten sind natürlich wieder die Lesermeinungen. Das geht runter wie Öl zum Frühstück ....

Gäääähn ....

Ansprache und Danksagung an alle Deutschen ...

Älterer Artikel vom 23.9.2013

... Nichtwählerinnen und Nichtwähler, die noch oder (endlich) wieder richtig ticken und Eier in der Hose haben ...!!!!!!!

Eine großartige Rede, ein flammender Appell an uns Wahlverweigerer und eine geniale Klatsche an jene, die glauben, den unsäglichen Polit-Mief der letzten Jahrzehnte, auch noch durch ihre Krickel-Krackel-Kreuze legitimieren zu müssen.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme !!!!! 

Liebe Nichtwählerinnen und Nichtwähler


Danke an den Verfasser!!! Ich werde mir diesen Text heute unter meine neu gekaufte Matratze legen und genüsslich darauf ratzen ...

Es wird jetzt so laufen wie gehabt, ihr traurigen Helden der Demokratie!


Sie werden ihren Rausch ausschlafen und beginnen, Strategien zu entwickeln, wie sie euch eine weitere Legislaturperiode bescheissen können.


Die Schubladen werden aufgezogen, aus denen sie die schon längst geschriebenen Rechnungen hervor holen werden, die sie nach einer Schamfrist von wenigen Wochen an das Volk verschicken werden.


Also an Euch, geneigte Wählerinnen und Wähler ....
 

Und es wird ein böses Erwachen geben, beim Anblick der Zahlen.
 

Und es wird das übliche Zetern und Wehklagen jener im Land zu hören sein, die da meinten, alles richtig gemacht zu haben ...
 

Ich werde über euch lachen, wenn ihr über Mutti meckert ... 



Ihr hattet die Wahl? Jetzt habt Ihr die Qual!

Ich brat mir jetzt ´nen Ei drauf ....

Für Gatinha und Maximus ...

Dieser Text wurde bereits am 19.8.2013 eingestellt und nun hier erneut veröffentlicht.

Nichtwähler missbrauchen ... ihre politische Bildung, um sich über das System zu erheben, meint der Spiegel.
Meint der Schmieren-Spiegel!  Was mich betrifft, steh ich dazu und bin stolz drauf  ... Ich kann auch erklären warum!

Nämlich, - wer wählen geht, ist schuld! An Allem ...

Zwei hervorragende Artikel von HEISE | TELEPOLIS die dem besseren Verständnis dienen sollen.

  Die Verweigerung der Wahl ist in demokratischen Systemen eine Art Notsignal. Nichtwählen ist die letzte Möglichkeit, die bleibt, um unmissverständlich klar zu machen, dass das Schiff Leck geschlagen und schwere Schlagseite hat. Rettung ist dringend notwendig.

Apologie des Nichtwählens

  Bei den Menschen, die sich in den letzten Wochen in den Medien und auf Podien als Nichtwähler outeten, handelte es sich um politisch sehr interessierte Personen aus dem Mittelstand, die bisher als kleineres Übel für SPD und Grüne stimmten und nun bekannten, die Logik des kleineren Übels aufzugeben.

 Mehr Demokratie für Wenige

 Na denn ... http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Fliegende_Blaetter_85_36_b2.jpg

Morgen sind Wahlen!!! Gott sei Dank ...

Den Artikel hatte ich noch einen Tag vor den Wahlen hier eingestellt, bin dann kurzzeitig damit umgezogen und nun wieder zurück an alter Stelle. Ist daher nicht wirklich aktuell aber zu schade für zum wegwerfen....

Das Ende des Morgen-Grauen naht ...

Wenn ich des Morgens so gegen halb Acht aus den Federn steige, meine Bettwäsche je nach Wetterlage zum lüften über das Balkongeländer hänge und den ersten - noch leicht getrübten - Blick in die Runde schweifen lasse, um mich der Gegend zu erfreuen, in welcher ich leben darf, wo mir die vielen kleinen Vögelchen früh-freudig erregt mit ihrem Gezwitscher das Frühstücks-Ständchen singen und mein handzahmes Rabenpärchen mit ihren Jungen checkt, ob es heute kleine Schabefleisch-Schnittchen oder Rosinen-Stuten für sie gibt, dann verhagelt es mir seit Wochen beim Anblick dieser dusseligen Ostzonen-Kuh gegenüber am Straßenrand meinen Morgenschiss ...




Die traumatisierten armen Schweine auf der Weide direkt daneben, versuchen mit allen Mitteln, diesen Anblick zu vermeiden oder das Grauen klein zu halten.

Ihr den Arsch zu zeigen...



... verstörten Blickes sich ab zu wenden ...




... oder gleich zum Islam zu konvertieren, um sich einen Öko- Niqab zu stricken, der das Sehfeld schmerzlindernd einschränkt ...





Einige haben den Verstand verloren und blöken mit der Bitte um die Gnaden-Schlachtung nur noch den Himmel an ...




Nächste Woche müsste diese Grinse-Fratze verschwinden. Außerdem! Die Rettung naht aaaargh....

Ach ja! Wo wir gerade beim Thema Samenstau sind ... Scheiß was auf Charisma ... Warum hängt nicht wenigstens so was bei mir vor´m Haus?

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Oh, lecker Apfelkuchen aus der Bäckerei Klein zum Frühstück vom Serviertablett des Café Weissinger ...



Das macht das alles ein wenig erträglicher ...
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Während die FDP heute (27. September 2013) ihre Wahlplakate von den Laternen an der Straße endlich abgenommen hat, glotzt mich das Ostzonen-Trampel noch immer des Morgens an.

Der Bauer hat seine Kühe gestern auf die Weide hinter unserem Haus getrieben. Immerhin können die nun wieder den ganzen Tag unverkrampft über die Wiesen kacken.

Warum bin ich keine Kuh ...?

Freitag, 27. September 2013

Der Sendermann ist wieder auferstanden ...

Die Internationale der Verschwörer aller Couleur scheint wieder Hochkonjunktur zu haben. 

Heute ist auf Heise |Telepolis dieser Artikel erschienen:

Der Amokläufer vom Marinekommandogebäude  Navy Yard in Washington  - Aaron Alexis - gab seit geraumer Zeit an, von niederfrequenten Radiowellen fremdgesteuert zu sein.

Gesteuert von elektromagnetischen Wellen

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Kann sich noch jemand aus der Berliner Ecke an den Sendermann in den frühen Siebzigern erinnern? 

"Die ersten, damals noch unsicher hinge­kritzelten Inschriften des Sendermanns tauchten in den Wintermonaten 1973/74 in Telefonzellen der Bezirke Tempelhof und Schöneberg auf. Bis zum Jahr 1976 überzog er Westberlin mit einer Flut von Wandbeschriftungen und Aktionen, die innerhalb der drei Jahre stadtbekannt wurden, obwohl er selbst weitgehend anonym blieb. ..."
Andreas Seltzer | aus der Serie "Der Sendermann", 1972 - 1975 (aus: Volksfoto – Zeitung für Fotografie, Nr. 4, 1978, von Andreas Seltzer) 

Wilde Bilder - Graffiti und Wandbilder - Kunstforum International, Bd.50, 4/82 | Seite 50
 
Eine Kerze für den Sendermann
"Immer wenn es Frühling wurde in Berlin, kam der Sendermann. In kurzen Hosen, schwitzend, ein freundlicher Mann mittleren Alters. ..."
 Ein böser Traum wird wahr | Der Sendermann | Zeit:Online August 1988

Der war zu einer Zeit in Berlin aktiv, wo die Vokabel ´Graffiti´ hierzulande noch nicht erfunden worden war (bis auf die verblassenden Parolen der APO etc.).

So manches kommt mir heuer zuweilen etwas pro­phe­tisch vor. 

Photo vom Sendermann auf Flickr von rauter25

Und! Es gibt ihn wieder. Diesmal im Aachener Raum ...





Na schaun´wa mal ...! Ansonsten gilt bis auf weiteres, click ...